Neodym-Güten N35 bis N52 & Temperaturklassen einfach erklärt
Kurz erklärt: Die Zahl in einer Neodym-Güte (z. B. N42) gibt näherungsweise das Energieprodukt in MGOe an – je höher, desto stärker. Der Buchstabenzusatz (M, H, SH, UH, EH) steht für die maximale Betriebstemperatur.
Wer die Kennzeichnung versteht, wählt gezielt den richtigen Neodym-Magneten.
Die Güte-Zahl: N35 bis N52
Sie beschreibt die Energiedichte (BHmax). N35 ist die schwächste, N52 die stärkste in Serie verfügbare Standardgüte. Höhere Güte bedeutet mehr Haftkraft bei gleicher Baugröße.
Die Temperaturklassen
| Klasse | Max. Betriebstemperatur (Richtwert) |
|---|---|
| M | bis ca. 100 °C |
| H | bis ca. 120 °C |
| SH | bis ca. 150 °C |
| UH | bis ca. 180 °C |
| EH | bis ca. 200 °C |
Ohne Zusatz gilt der Standard bis ca. 80 °C. Über der Grenztemperatur verliert der Magnet dauerhaft an Kraft. Details in unseren physikalischen Magnetdaten.
Welche Güte brauche ich?
Für den Innenraum bei Raumtemperatur reicht meist N42 oder N45. Für heiße Umgebungen (Motoren, Sensorik) wählen Sie eine SH- oder UH-Güte. Fachbegriffe erklärt das Magnetismus-Lexikon.
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